Freie Vereinigung für Anthroposophie
Blumenweg 3, 4143 Dornach

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Die Freie Vereinigung für Anthroposophie wurde im Jahre 2006 als eine überregionale „Gruppe auf sachlichem Feld“ innerhalb der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft gegründet, weil es sich zeigte, dass in vielen Menschen das Bedürfnis nach einer bestimmten Art der Pflege der Anthroposophie lebt, nämlich nach einer verstärkten Bewusstmachung der Bedeutung des Mysteriums von Golgatha für die gegenwärtige Zeit. Es hatte sich dies in besonderer Weise gezeigt, als 2004 innerhalb der anthroposophischen Bewegung ein Ereignis eintrat, das zu den gegensätzlichsten Auseinandersetzungen führte: in der Passionszeit dieses Jahres hatten sich an Judith von Halle die Stigmata, die Wundmale Christi, gezeigt. Mit der Stigmatisation verbunden war und ist der Zustand der Nahrungslosigkeit so wie das zeitweise reale Miterleben der historischen Begebenheiten in Palästina, innere Erfahrungen, von denen sie wie ein Augenzeuge in Vorträgen berichtet und die sie zugleich geisteswissenschafltich beleuchtet hat. Inzwischen (2015) liegen hierzu neben dem Grundlagenwerk «„Und wäre Er nicht auferstanden ...“. Die Christus-Stationen auf dem Weg zum geistigen Menschen» elf Buch-Publikationen vor (in einer Reihe «Beiträge zum Verständnis des Christus-Ereignisses» im Verlag für Anthroposophie). Als Autorin und Vortragende ist Judith von Halle seither in der anthroposophischen Bewegung viel gefragt, obwohl man von Seiten der repräsentativen Institutionen der Anthroposophischen Gesellschaft und der Bewegung für religiöse Erneuerung (Die Christengemeinchaft) versucht, sie auszugrenzen. In der Freien Vereinigung für Anthroposophie finden sich nun Menschen, die (auch innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft) die spirituelle Arbeit und die geistigen Impulse Judith von Halles unterstützen wollen, die sie in der lebendigen Erfassung und Pflege des Christus-Mysterium im Sinne der Anthroposophie sieht. Bei der gemeinsamen Arbeit in den vierzehntäglich stattfi ndenden Zweig- und Seminarabenden soll deutlich werden, dass die Anthroposophie, die sich auch als Gralswissenschaft versteht und bezeichnet, ihren Ursprung und ihre Lebenskräfte dem Christus-Impuls verdankt. Daher ist das Anliegen der Freien Vereinigung für Anthroposophie auch die Pflege und Unterstützung all jener Initiativen, die der Pfl ege der Anthroposophie und den Bemühungen Rudolf Steiners vor diesem Hintergrund dienen wollen.

Die Teilnahme an der Zweig-Arbeit der Freien Vereinigung in Dornach ist für alle, die bereits in einem örtlichen Zweig Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft sind, möglich, indem sie sich bei der Freien Vereinigung sich mit einer Zweitmitgliedschaft anmelden; es ist selbstverständlich auch möglich, über die Freie Vereinigung fu?r Anthroposophie Mitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft zu werden. Eine unterstützende Mitgliedschaft mit der Möglkchkeit der Teilnahme an den Zweig-Versammlungen ist aber auch ohne den Nachweis der Mitgliedschaft oder der Zugehörigkeit zu einem anderen Zweig möglich. Antrag der Mitgliedschaft oder mehr Information per Post oder via Internet.